Aktien Depot Vergleich: OnVista vs. Comdirect Depot

In diesem Beitrag geht es um einen Depotvergleich der beiden Online-Broker Comdirect* und Onvista Bank* mit Stand April 2018. Und zwar werden hier das 5 € Festpreis-Depot der Onvista Bank sowie das Standard Depot der Comdirect Bank näher unter die Lupe genommen. Neben den Standardkonditionen erhälst Du auch Informationen zu speziellen Neukundenangeboten sowie den Kosten für den Kauf von ETF-Sparplänen. Außerdem enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei beiden Anbietern grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt.
Bei der Comdirect gibt es eine kleine Einschränkung. Hier besteht nur eine „Kostenlos-Garantie“ für 3 Jahre, danach muss eine der folgenden (relativ leicht einzuhaltenden) Bedingungen erfüllt sein, damit die Depotführung weiterhin kostenlos ist:
– aktive Girokontonutzung
– mindestens 2 Trades pro Quartal
– Regelmäßige Einzahlung Wertpapiersparplan

Ansonsten fallen 1,95 € Grundgebühr pro Monat an.

Orderentgelte für den Kauf bzw. Verkauf von Einzelaktien oder ETFs

Bei den Orderentgelten gibt es bereits große Unterschiede. Beim Festpreis-Depot der Onvista-Bank fällt kein volumenabhängiges Orderentgelt an. Pro Trade (Deutschland) zahlt ihr bei OnVista* 5,00 EUR. Bei der Comdirect Bank* gibt es hingegen einen Grundpreis von 4,90 EUR pro Order und zusätzlich eine Provision vom Ordervolumen in Höhe von 0,25%. Darüberhinaus zahlt ihr bei der Comdirect immer mindestens 9,90 € pro Trade.

Beispiel 1: Ihr kauft Aktien im Wert von 1.000 EUR. Bei der Onvista Bank fallen 5 EUR an, bei der Comdirect 9,90 EUR, obwohl die Summe der Provision von 2,50 EUR und des Grundpreises von 4,90 EUR darunter liegt.

Beispiel 2: Ihr kauft Aktien im Wert von 5.000 EUR. Bei der Onvista fallen wieder nur 5 EUR an, bei der Comdirect der Grundpreis plus die Orderprovision (5.000 X 0,25% = 12,50 EUR), was in Summe Kosten von 17,40 EUR bei der Comdirect verursacht.

Zusätzlich fällt bei beiden Banken noch die sog. Handelsplatzgebühr an. Diese beträgt bei OnVista* pauschal 1,50 EUR, unabhängig davon, ob ihr z.B. über Xetra oder den Direkthandel kauft. Bei der Comdirect* ist diese abhängig vom Handelsplatz – beim Kauf über Tradegate fällt z.B. keine Gebühr an, beim Kauf über Xetra fällt zusätzlich eine Gebühr von ebenfalls von 1,50 EUR an.

Für den Kauf von ETFs gelten die gleichen, o.g. Gebühren. Die Kosten für ETF-Sparpläne schauen wir uns jetzt genauer an:

Detailinformationen zu ETF-Sparplänen

Bei der Comdirect zahlt man 1,5% der jeweiligen Sparrate. Ingesamt stehen über 200 ETF-Sparpläne zur Auswahl. Von diesen fallen bei rd. 80 ETFs jedoch keine Gebühren an! Dabei handelt es sich allerdings um eine Marketing-Aktion der beiden ETF-Anbieter comstage und iShares, die Vergünstigung für die iShares-ETFs läuft bereits Ende 2016 aus.

Bei der Onvista Bank* fallen tatsächlich bei keinem angebotenen Sparplan Gebühren an! Dafür gibt es allerdings ggb. der Comdirect Bank* eine deutlich geringere Auswahl (rd. 90 ETFs).

Die Mindestsparrate beträgt bei der Onvista Bank 50,00 EUR, bei der Comdirect geht es schon mit 25,00 EUR.

Sonderkonditionen für Neukunden

Bei der Comdirect* handeln Neukunden innerhalb der ersten 12 Monate für 3,90 EUR. Außerdem gibt es eine Aktivitätsprämie von 50 €, wenn man innerhalb von 3 Monaten nach Depoteröffnung Fonds im Wert von mind. 5.000 € gekauft oder auf das Comdirect Depot übertragen hat.

Zusätzlich gibt es bei der Comdirect 100 € Prämie, wenn das Depot bis zum 23.04.2018 eröffnet wird.

Zusammenfassung und Fazit:

  • Onvista mit einem volumenunabhänigem Kostenmodell (5 EUR Festpreis), Comdirect mit volumenabhängigem Modell (Grundpreis 4,90 EUR + 0,25% Provision vom Ordervolumen, Deckel bei 59,90 EUR pro Trade)
  • Comdirect mit der größeren ETF-Sparplanauswahl inkl. rd. 80 kostenlosen ETF-Sparplänen

Onvista oder Comdirect? Wer vorwiegend eine große Sparplanauswahl mit vielen kostenlosen ETF-Sparplänen sucht, der fährt mit der Comdirect besser als mit der Onvista Bank. Möchtest Du überwiegend Einzelaktien oder größere ETF-Volumen handeln, solltest Du auf das volumenunabhängige Onvista Depot zurückgreifen. Wer beides will, kann natürlich auch zwei Depots eröffnen, da diese ja keine Grundgebühren verursachen.

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Onvista Depot eröffnen*

Kostenloses Comdirect Depot eröffnen*

*Affiliatelink/Werbelink – Wenn du dein Depot über diesen Link eröffnest, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei gar nichts. Hinweise zum Datenschutz findest du hier: Datenschutzerklärung

Aktien Depot Vergleich: Comdirect vs. ING DiBa Depot

Comdirect oder ING Diba Depot? In diesem Beitrag geht es um einen Depotvergleich der beiden Online-Broker Comdirect* und ING DiBa* mit Stand April 2018. Neben den Standardkonditionen erhälst Du auch Informationen zu speziellen Neukundenangeboten sowie den Kosten für den Kauf von ETF-Sparplänen. Außerdem enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei beiden Anbietern grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt. Bei der Comdirect gibt es eine kleine Einschränkung. Hier besteht nur eine „Kostenlos-Garantie“ für 3 Jahre, danach muss eine der folgenden (relativ leicht einzuhaltenden) Bedingungen erfüllt sein, damit die Depotführung weiterhin kostenlos ist:
– aktive Girokontonutzung
– mindestens 2 Trades pro Quartal
– Regelmäßige Einzahlung Wertpapiersparplan

Ansonsten fallen 1,95 € Grundgebühr pro Monat an.

Orderentgelte für den Kauf bzw. Verkauf von Einzelaktien

Bei den Orderentgelten gibt es bereits einige Unterschiede. Bei der DiBa* wird pro Trade eine Provision von 0,25% bezogen auf den Kurswert fällig. Mindestens fallen 9,90 € an (bis zum 17.05.2018). Bei der Comdirect* gibt es einen Grundpreis von 4,90 € pro Trade + ebenfalls eine Provision von 0,25% bezogen auf das Ordervolumen. Auch hier fallen mindestens 9,90 € pro Order an.

Da beide Banken eine identische Provision von 0,25% verlangen, bei der Comdirect aber zusätzlich ein Grundpreis von 4,90 € fällig wird, sind Aufträge ab 2.000 € bei der ING DiBa bis zum 17.05.2018 noch günstiger.

Beispiel: Ihr kauft Allianz-Aktien im Wert von 4.000 €. Bei der DiBa werden 4.000 € x 0,25% = 10,00 € fällig. Bei der Comdirect werden 4.000 € x 0,25% + 4,90 € = 14,90 € fällig. Bis zu einem Aufragsvolumen von 2.000 € sind die Kosten bei beiden Banken gleich hoch.

Zusätzlich fällt bei beiden Banken noch die sog. Handelsplatzgebühr an. Diese beträgt bei der DiBa 1,75 € und bei der Comdirect 1,50 €. Diese Gebühr kann man sich jedoch bei beiden Anbietern sparen, wenn man für die Transaktion den sogenannten Direkthandel wählt.

Die maximalen Kosten pro Order betragen bei der Diba und der Comdirect jeweils 59,90 €.

ACHTUNG: Ab dem 18.05.2018 stellt die Diba ihr Modell wie folgt um:

Es gibt ebenfalls eine Mindestgebühr von 4,90 pro Order + 0,25% Provision vom Kurswert, dafür entfällt jedoch die Mindestgebühr von 9,90 €. Somit wird die Diba ab diesem Zeitpunkt bei Ordervolumen bis ca. 2.000 € etwas günstiger sein als die Comdirect Bank.

Bei einem Ordervolumen ab ca. 2.000 € ergeben sich dann Kosten analog zur Comdirect Bank. Die maximalen Kosten pro Order betragen dann 69,90 €.

Orderentgelte für den Kauf bzw. Verkauf von ETFs (Keine Sparpläne)

Für den Kauf von ETFs gelten grundsätzlich die gleichen, o.g. Gebühren. Bei der Comdirect eine es noch eine Besonderheit:
Diese bietet günstigere Ordergebühren bei diversen ETFs, Zertifikaten und Optionsscheinen an. So ist hier die Order bereits für 3,90 € möglich.

Die Kosten für ETF-Sparpläne schauen wir uns jetzt genauer an:

Detailinformationen zu ETF-Sparplänen

Bei beiden Anbietern wird eine Gebühr in % der monatlichen Sparrate fällig. Diese beträgt bei der Diba 1,75% und bei der Comdirect 1,5%. Für den Verkauf werden die oben dargestellten Gebühren fällig.

Die monatliche Mindestanlagesumme beträgt bei der Diba* 50,00 EUR und bei der Comdirect* 25,00 EUR. Bei der Comdirect kann man somit auch mit sehr kleinen Summen beginnen, regelmäßig einen ETF zu besparen.

Bei der Auswahl an ETF-Sparplänen gibt es ebenfalls gewaltige Unterschiede. Stehen bei der Diba nur rd. 70 Sparpläne zur Verfügung, sind es bei der Comdirect über 200. Bei der Comdirect gibt es darüber hinaus auch viele kostenlose Sparpläne, bei denen die gerade genannten Kauf-Gebühren entfallen. Achtung: Hierbei handelt es sich um Marketing-Aktionen in Zusammenarbeit mit den ETF-Anbietern wie comstage oder i-shares. Diese Sonderkonditionen werden laufend überprüft und müssen nicht ewig fortbestehen!

Sonderkonditionen für Neukunden

Bei Eröffnung eines Depot bei der DiBa bis zum 30.04.2018 kann man für 4,50 € je Order für die ersten 6 Monate handeln. Außerdem gibt es eine Prämie von 75 €, wenn das Depot spätestens 6 Wochen nach Eröffnung ein Volumen von mind. 5.000 € aufweist (z.B. durch Depotwechsel)

Bei der Comdirect handeln Neukunden in den ersten 12 Monaten ab 3,90 €. Zusätzlich gibt es hier eine 50 Euro Aktivitätsprämie ab 5.000 Euro Fondskauf oder -übertrag.

Nur bei Eröffnung bis zum 23.04.2018 gibt es für Neukunden der Comdirect zusätzlich 100 € geschenkt!

Zusammenfassung und Fazit:

  • Depot der ING DiBa ab dem 18.05.2018 mit besseren Konditionen bei geringeren Einmalanlagen (< 2.000 €), da keine Mindestgebühr mehr anfällt
  • Depot der Comdirect mit besseren Konditionen und größerer Auswahl im Bereich ETF-Sparpläne

Alle, die tendenziell eher einzelne Aktien oder ETFs im Rahmen kleinerer Beträge (bis 2.000 €)  kaufen, sollten sich für die Diba* entscheiden. Wer eher auf Sparpläne setzt und hier Gebühren sparen möchte, der sollte sich für die Comdirect Bank* entscheiden! Wenn ihr sowohl in Sparpläne als auch mit kleineren Summen in Einzelaktien investieren wollt, könnt ihr auch einfach 2 Depots eröffnen..

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Depot bei ING DiBa* eröffnen
Kostenloses Depot bei der Comdirect* eröffnen

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Freebuy oder Festpreis Depot?

Freebuy Depot oder Festpreis Depot der OnVista Bank wählen? In diesem Beitrag geht es um einen Vergleich der beiden Depotmodelle der OnVista Bank – des Festpreis Depots* und des Freebuy Depots* mit Stand April 2018 . Neben den Standardkonditionen und speziellen Neukundenangeboten erfährst du, wie genau sich die Free Buys berechnen. Außerdem wird in einer Beispieltabelle aufgezeigt, wann welches Depotmodell günstiger ist. Zum Schluss enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei beiden Modellen grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt.

Orderentgelte für den Kauf bzw. Verkauf von Einzelaktien oder ETFs

Bei den Orderentgelten gibt es bereits große Unterschiede. Beim Festpreis-Depot der Onvista-Bank fällt kein volumenabhängiges Orderentgelt an. Pro Trade (Deutschland) zahlt ihr beim Festpreis Depot* 5,00 EUR.

Beim Freebuy Depot* ist die Sache schon etwas komplizierter. Je nach durchschnittlichem Guthaben auf eurem Verrechnungskonto im Vormonat habt ihr eine bestimmte Anzahl an Free Buys, also kostenlose Käufe. Wie das genau funktioniert, schauen wir uns gleich näher an. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, das Verkäufe nicht kostenlos sind. Diese kosten 5,99 Grundpreis + 0,23% vom Ordervolumen. Genau die gleichen Kosten fallen für Käufe an, wenn die Free Buys aufgebraucht sind.

Zusätzlich fällt bei beiden Modellen noch eine pauschalierte Handelsplatzgebühr an. Diese beträgt pauschal 1,50 EUR, unabhängig davon, ob ihr z.B. über Xetra oder den Direkthandel kauft. Somit sind auch Käufe beim Free Buy Depot nicht wirklich kostenlos.

Für den Kauf von ETFs gelten die gleichen, o.g. Gebührenstrukturen. Die Kosten für ETF-Sparpläne schauen wir uns jetzt genauer an:

Detailinformationen zu ETF-Sparplänen

Sowohl beim Festpreis Depot* als auch beim Free Buy Depot* fallen tatsächlich bei keinem angebotenen Sparplan Gebühren für den Kauf an! Beim Verkauf gelten wieder die o.g. Gebührenstrukturen.

Die Mindestsparrate beträgt bei beiden Modellen 50,00 EUR.

Sonderkonditionen für Neukunden

Zu erwähnen ist auf jeden Fall, dass das hier vorgestellte Festpreis-Depot eigentlich ein Neukundenangebot ist, welches vorerst bis Ende des Jahres 2016 gültig ist. Wahrscheinlich wird dieses aber auch darüberhinaus in ähnlicher Form angeboten werden.

Beim Freebuy Depot erhalten Neukunden automatisch 2 Freebuys – diese sind nur im Monat der Depoteröffnung gültig.

Das Free Buy Depot im Detail:

Berechnung der Free Buys:

  • In Abhängigkeit des durchschnittlichen Guthabens im Berechnungszeitraum werden für den Folgemonat FreeBuys gutgeschrieben
  • Diese sind dann nur für den jeweiligen Kalendermonat gültig => es können also keine Freebuys „gesammelt“ werden
  • Berechnung: Addition der jeweiligen Tagesendsalden des Verrechnungskontos und Division durch die Anzahl der Tage des Berechnungszeitraums
  • Beispiel: Ermittlung Durchschnittsguthaben für die FreeBuys im Januar 2017 -> Addition der Tagesendsalden im Zeitraum vom 30.11.2016 – 30.12.2016 geteilt durch 31 (Anzahl der Tage des Berechnungszeitraums)
  • Die Anzahl der verfügbaren FreeBuys und die FreeBuy-Prognose für den Folgemonat wird jeweils aktuell im Webtrading angezeigt

Anzahl der Free Buys:

Freebuy oder Festpreis Depot

  • Beispiel: im Vormonat hattet ihr im Durchschnitt 3.000 € auf dem Verrechnungskonto => somit könntet ihr im laufenden Monat zwei Kauforders umsonst ausführen (1,50 € pauschalierte Handelsplatzgebühr an allen deutschen Börsenplätzen fällt immer an)
  • Wenn ihr nicht handelt, verfallen die FreeBuys nach Ablauf des laufenden Monats
  • Wenn ihr im neuen Berechnungszeitraum, also z.B. einen Monat später, weiterhin 3.000 € auf dem Verrechnungskonto liegen habt, könnt ihr im Folgemonat wiederrum die FreeBuys in Anspruch nehmen

Welches Depot ist wann günstiger?

Freebuy oder Festpreis Depot

  • Das FreeBuy-Depot rechnet sich unter Berücksichtigung von Kauf- UND Verkaufskosten bis zu einem Kurswert von rd. 1.800 € (wenn FreeBuys vorhanden sind)
  • Insb. beim Verkauf mit hohen Gewinnzuwächsen liegen die Gesamtkosten deutlich über denen des Festpreis-Depots, da dann das volumenabhängige Ordervolumen von 0,23% stark wirkt

 Zusammenfassung und Fazit:

  • Höhere Transparenz und Kostensicherheit mit dem Festpreis-Depot
  • Ein (geringer) Kostenvorteil kann beim FreeBuy-Depot* bei niedrigen Kurswerten erzielt werden
  • Insb. beim Verkauf mit hohen Gewinnzuwächsen liegen die Gesamtkosten jedoch deutlich über denen des Festpreis-Depots*
  • Liegen keine FreeBuys vor und es muss dennoch ein Kauf getätigt werden, liegen die Gesamtkosten für Kauf und Verkauf schnell bei 20 Euro und mehr
  • Der Kunde „bezahlt“ die FreeBuys mit der Kapitalbindung auf dem Verrechnungskonto und höheren Gebühren beim Verkauf
  • Das Festpreis-Depot wird in 95% aller Fälle die bessere und günstigere Alternative sein
  • Der Kauf von ETF-Sparplänen ist bei beiden Modellen kostenlos – beim Verkauf gelten die jeweiligen Konditionen für den Verkauf von Wertpapieren

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Festpreis Depot eröffnen*

Kostenloses Free Buy Depot eröffnen*

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Onvista oder Consorsbank?

In diesem Beitrag geht es um einen Depotvergleich der beiden Online-Broker Consorsbank* und Onvista Bank* mit Stand April 2018. Und zwar werden hier das Festpreis-Depot* der Onvista Bank sowie das Trader-Konto* der Consorsbank näher unter die Lupe genommen. Neben den Standardkonditionen erhälst Du auch Informationen zu speziellen Neukundenangeboten sowie den Kosten für den Kauf von ETF-Sparplänen. Außerdem enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei beiden Anbietern grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt.

Orderentgelte für den Kauf bzw. Verkauf von Einzelaktien oder ETFs

Bei den Orderentgelten gibt es bereits große Unterschiede. Beim Festpreis-Depot der Onvista-Bank fällt kein volumenabhängiges Orderentgelt an. Pro Trade (Deutschland) zahlt ihr bei OnVista* 5,00 EUR. Bei der Consorsbank* gibt es hingegen einen Grundpreis von 4,95 EUR pro Order und zusätzlich eine Provision vom Ordervolumen in Höhe von 0,25%. Darüberhinaus zahlt ihr bei der Consorsbank immer mindestens 9,95 € pro Trade.

Beispiel 1: Ihr kauft Aktien im Wert von 1.000 EUR. Bei der Onvista Bank fallen 5 EUR an, bei der Consorsbank 9,95 EUR, obwohl die Summe der Provision von 2,50 EUR und des Grundpreises von 4,95 EUR darunter liegt.

Beispiel 2: Ihr kauft Aktien im Wert von 5.000 EUR. Bei der Onvista fallen wieder nur 5 EUR an, bei der Consorsbank der Grundpreis plus die Orderprovision (5.000 X 0,25% = 12,50 EUR), was in Summe Kosten von 17,45 EUR bei der Consorsbank verursacht.

Zusätzlich fällt bei beiden Banken noch die sog. Handelsplatzgebühr an. Diese beträgt bei OnVista* pauschal 1,50 EUR, unabhängig davon, ob ihr z.B. über Xetra oder den Direkthandel kauft. Bei der Consorsbank* ist diese abhängig vom Handelsplatz – beim Kauf über Tradegate fällt z.B. keine Gebühr an, beim Kauf über Xetra fällt zusätzlich eine Gebühr von 1,50 EUR an.

Für den Kauf von ETFs gelten für die Onvista Bank die gleichen, o.g. Gebühren. Bei der Consorsbank gibt es jedoch eine Besonderheit: Hier kann man beim Trade auf Derivate und Hebelprodukte über Tradegate mit den sog. „StarPartnern“ dauerhaft für 4,95 € kaufen bzw. verkaufen. Im Jahr 2018 gibt es zudem 73 ETFs, für die beim Kauf keine Gebühr anfällt. Die Kosten für ETF-Sparpläne schauen wir uns jetzt genauer an:

Detailinformationen zu ETF-Sparplänen

Bei der Consorsbank zahlt man 1,5% der jeweiligen Sparrate. Ingesamt stehen über 290 ETFs zur Auswahl. Von diesen fallen bei rd. 140 ETF jedoch keine Gebühren an! Dabei handelt es sich allerdings um eine Aktion der beiden ETF-Anbieter db x-trackers und Lyxor, welche zwar bis Ende 2019 läuft, jedoch theoretisch vorzeitig beendet werden kann.

Bei der Onvista Bank* fallen tatsächlich bei keinem angebotenen Sparplan Gebühren an! Dafür gibt es allerdings ggb. der Consorsbank* eine deutlich geringere Auswahl (rd. 90 ETFs).

Die Mindestsparrate beträgt bei der Onvista Bank 50,00 EUR, bei der Consorsbank geht es schon mit 25,00 EUR.

Sonderkonditionen für Neukunden

Bei der Consorsbank* handeln Neukunden innerhalb der ersten 12 Monate ab 3,95 EUR bei Aufträgen bis 20.000 EUR.

Zusammenfassung und Fazit:

  • Onvista mit einem volumenunabhänigem Kostenmodell (5 EUR Festpreis), Consorsbank mit volumenabhängigem Modell (Grundpreis 4,95 EUR + 0,25% Provision vom Ordervolumen, Deckel bei 69,00 EUR pro Trade)
  • Consorsbank mit der größeren ETF-Sparplanauswahl inkl. rd. 140 kostenlosen ETF-Sparplänen

Onvista oder Consorsbank? Wer vorwiegend eine große Sparplanauswahl mit vielen kostenlosen ETF-Sparplänen sucht, der fährt mit der Consorsbank besser als mit der Onvista Bank. Möchtest Du überwiegend Einzelaktien oder größere ETF-Volumen handeln, solltest Du auf das Onvista Depot zurückgreifen. Wer beides will, kann natürlich auch zwei Depots eröffnen, da diese ja keine Grundgebühren verursachen.

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Onvista Depot eröffnen*
Kostenloses Consorsbank Depot eröffnen*

*Affiliatelink/Werbelink – Wenn du dein Depot über diesen Link eröffnest, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei gar nichts. Hinweise zum Datenschutz findest du hier: Datenschutzerklärung

Depot Vergleich Flatex und Onvista Bank

In diesem Beitrag geht es um einen Depotvergleich der beiden Online-Broker Flatex* und Onvista Bank* mit Stand April 2018. Und zwar wird hier das Festpreis-Depot der Onvista Bank näher unter die Lupe genommen. Neben den Standardkonditionen erhälst Du auch Informationen zu speziellen Neukundenangeboten sowie den Kosten für den Kauf von ETF-Sparplänen. Außerdem enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei beiden Anbietern grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt. Allerdings erhebt Flatex seit März 2017 einen Negativzins von -0,4% auf das Guthaben des Verrechnungskontos. Somit sollte man unbedingt darauf achten, dass keine großen Summen auf dem Verrechnungskonto liegen. Bei 10.000 € fallen pro Jahr immerhin 40 € an Kosten an. Flatex bietet z.B. auch die Möglichkeit, nicht benötigtes Geld mit Hilfe von Zinspilot bei anderen Banken zu parken.

Orderentgelte für den Kauf von Einzelaktien oder ETFs

Bei den Orderentgelten gibt es ebefalls keine großen Unterschiede. Im Vergleich zu anderen bekannten Anbietern wie z.B. der DiBa oder der Comdirect Bank fällt kein volumenabhängiges Orderentgelt an. Pro Trade (Deutschland) zahlt ihr bei bei Flatex* 5,90 € und bei OnVista* 5,00 EUR.

Einen kleinen Unterschied gibt es auch bei der sog. Handelsplatzgebühr, die noch zusätzlich anfällt. Diese beträgt bei OnVista* pauschal 1,50 EUR, unabhängig davon, ob ihr z.B. über Xetra oder den Direkthandel kauft. Bei Flatex* variiert diese je nach Handelsplatz. Eine Übersicht zu den Fremdspesen bei Flatex gibt es hier. Der Direkthandel bei Flatex kostet pauschal 5,90 EUR + Fremdspesen unabhängig von eurem Ordervolumen.

Für den Kauf von ETFs fallen übrigens bei Flatex pauschal auch 5,90 EUR an, für Onvista gilt die oben aufgezeigte Preisstruktur. Beim Verkauf der ETFs fallen bei Flatex wieder 5,90 EUR an, bei Onvista fallen ebenfalls die oben aufgezeigten Orderentgelte in Abhängigkeit vom Handelsplatz an.

Achtung: Versteckte Gebühren bei Dividendenzahlungen

Ja, es gibt tatsächlich Broker, die sich noch etwas von eurer hart verdienten Dividende einsacken. Dies gilt allerdings nur für Flatex und auch nur für Auslandsdividenen.

Erhaltet ihr mehr als 15 EUR Dividende bei Einzelaktien, werden davon 5,90 EUR als Provision fällig.  Mal als Beispiel: Wenn ihr z.B. McDonald’s Aktien besitzt und eure (quartalsweise!) Dividenenzahlung liegt jeweils bei über 15 EUR, dann sackt sich Flatex auf das gesamte Jahr bezogen 23,60 EUR an Extra-Gebühren ein, was ich – milde gesagt – schon extrem unattraktiv finde.

Detailinformationen zu ETF-Sparplänen

Für den Kauf von ETF-Sparplänen fallen bei Flatex 1,50 Euro je Ausführungstermin und ETF an. Dies würde z.B. bei der monatlichen Mindestsparrate von 50 EUR eine Gebühr von 3 % ausmachen. Bei einer Sparrate von 100 EUR halbiert sich diese auf 1,5%.

Bei der Onvista Bank* fallen tatsächlich bei keinem angebotenen Sparplan Gebühren an! Dafür gibt es allerdings ggb. Flatex eine deutlich geringere Auswahl (rd. 90 ETFs). Außerdem muss man fairerweise erwähnen, dass bei Flatex von den insg. rd. 500 Sparplänen ca. 270 ebenfalls kostenlos sind.

Die Mindestsparrate beträgt bei beiden Brokern 50,00 EUR.

Neukundenaktionen

Flatex: 5 Free Trades, wenn zwischen dem 01.04.2018 und dem 30.09.2018 ein Konto über flatex eröffnet wird. Die jeweilige Fremdgebühr pro anfallendem Trade trägt weiterhin der Kunde.

Onvista: Aktuell keine spezeziellen Neukundenaktionen

Zusammenfassung und Fazit:

  • beide Banken mit volumenunabhängigen, in etwa gleich hohen Ordergebühren für Verkauf und Kauf von Aktien
  • Flatex berechnet einen Negativzins von -0,4% auf Guthaben des Verrechnungskontos, größere Summen sollte man daher hier nicht liegen lassen.
  • Flatex-Depot bei Auslandsdividenden nicht geeignet, da ein erheblicher Anteil der Dividende als Provision einbehalten wird
  • Flatex mit der größeren ETF-Sparplanauswahl inkl. rd. 270 kostenlosen ETF-Sparplänen

Wer dividendenausschüttende Auslandsaktien sein Eigen nennt bzw. in Zukunft kaufen will, der sollte die Finger von Flatex lassen und sich für Onvista* entscheiden. Wer vorwiegend eine große Sparplanauswahl mit vielen kostenlosen ETF-Sparplänen sucht, der fährt mit Flatex* besser als mit der Onvista Bank.

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Onvista Depot*
Kostenloses Flatex Depot*

*Affiliatelink/Werbelink – Wenn du dein Depot über diesen Link eröffnest, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei gar nichts. Hinweise zum Datenschutz findest du hier: Datenschutzerklärung

Welches Aktien Depot für Anfänger? Comdirect, Diba oder Consorsbank?

Für welches Aktien Depot sollte man sich als Anfänger entscheiden? In diesem Beitrag geht es um einen Depotvergleich der drei Direktbank-Anbieter DiBa*, Comdirect* und Consorsbank* mit Stand April 2018. Neben den Standardkonditionen erhälst Du auch Informationen zu speziellen Neukundenangeboten sowie den Kosten für den Kauf von ETF-Sparplänen. Außerdem enthält dieser Beitrag ein Fazit mit einer klaren Depot Empfehlung je nach Anlageziel und -strategie.

Standardkonditionen

Depotführung

Die Depotführung ist bei allen drei Anbietern grundsätzlich kostenlos. Es fallen damit keine Gebühren an, wenn ihr nicht handelt. Einzig bei der Comdirect gibt es eine kleine Einschränkung. Hier besteht nur eine „Kostenlos-Garantie“ für 3 Jahre, danach muss eine der folgenden (relativ leicht einzuhaltenden) Bedingungen erfüllt sein, damit die Depotführung weiterhin kostenlos ist:
– aktive Girokontonutzung
– mindestens 2 Trades pro Quartal
– Regelmäßige Einzahlung Wertpapiersparplan

Orderentgelte für den Kauf von Einzelaktien

Bei den Orderentgelten gibt es jedoch schon einige Unterschiede. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf Transaktionen an deutschen Börsenplätzen. Bei allen drei Anbietern wird eine Provision i. H. v. 0,25% vom Ordervolumen fällig.

Beispiel: Würdet Ihr Aktien für 2.000 EUR kaufen, würde sich eine rechnerische Provision von 2.000 EUR * 0,25% = 5 EUR ergeben. Leider ist es in der Realität etwas teurer, denn alle drei Banken verlangen eine sog. Mindestgebühr.

Diese beträgt bei der Diba und der Comdirect Bank 9,90 EUR und bei der Consorsbank 9,95 EUR pro Kauf bzw. Verkauf. Bis dahin gibt es zwischen den 3 Anbietern keine großen Unterschiede. Jetzt wird es aber interessant: Bei der Comdirect Bank und der Consorsbank fällt jeweils ein sog. Grundpreis an. Dieser beträgt bei der Comdirect 4,90 EUR und bei der Consorsbank 4,95 EUR. Die Diba verzichtet (noch bis zum 18.05.2018) auf einen solchen Grundpreis, was insbesondere beim Kauf höherer Volumen von Vorteil ist, wie die folgenden Rechenbeispiele zeigen:

Ordervolumen in EURDiba*
Gültig bis 17.05.2018
Comdirect Bank*Consorsbank*
1.0001.000 * 0,25% = 2,5
=> 9,90 (Mindestpreis)
- 1.000 * 0,25 = 2,5
- Grundpreis 4,9
=> 9,90 (Mindestpreis)
-1 .000 * 0,25 = 2,5
- Grundpreis 4,95
=> 9,95 (Mindestpreis)
2.0002.000 * 0,25% = 5,0
=> 9,90 (Mindestpreis)
- 2.000 * 0,25 = 5,0
- Grundpreis 4,9
=> Mind. 9,90 (Mindestpreis)
- 2.000 * 0,25 = 5,0
- Grundpreis 4,95
=> 9,95 (Mindestpreis)
4.0004.000 * 0,25% = 10,00
- 4.000 * 0,25 = 10,0
- Grundpreis 4,90
=> 14,90
- 4.000 * 0,25 = 10,0
- Grundpreis 4,95
=> 14,95
6.0006.000 * 0,25% = 15,00- 6.000 * 0,25 = 15,0
- Grundpreis 4,90
=> 19,90
- 6.000 * 0,25 = 15,0
- Grundpreis 4,95
=> 19,95

Bis zu einem Ordervolumen von ca. 2.000 EUR ergeben sich somit nahezu identische Kosten. Bei höheren Volumen wirkt sich jedoch der Grundpreis bei der Comdirect Bank bzw. Consorsbank negativ auf die Gesamtkosten aus, da dieser zu der normalen Provision (0,25%) hinzuzurechnen ist. Ab einem Ordervolumen von ca. 4.000 EUR liegen die Gesamtkosten bei Comdirect und Consorsbank durch den Grundpreis immer um 4,90 bzw. 4,95 höher als bei der Diba.

ACHTUNG: Ab dem 18.05.2018 stellt die Diba ihr Modell wie folgt um:

Es gibt ebenfalls eine Mindestgebühr von 4,90 pro Order + 0,25% Provision vom Kurswert, dafür entfällt jedoch die Mindestgebühr von 9,90 €. Somit wird die Diba ab diesem Zeitpunkt bei Ordervolumen bis ca. 2.000 € etwas günstiger sein als die Comdirect und die Consorsbank.

Bei einem Ordervolumen ab ca. 2.000 € ergeben sich dann Kosten analog zur Comdirect Bank.

Neben den oben aufgezeigten Gebühren fallen i. d. R. noch die Handelsplatzgebühren an. Hier liegen alle drei Banken relativ nah beieinander (Diba 1,75 EUR, Comdirect und Consorsbank jeweils 1,5 EUR). Diese Gebühr kann man sich jedoch bei allen drei Anbietern sparen, wenn man für die Transaktion den sogenannten Direkthandel wählt.

Die maximalen Kosten pro Order betragen bei der Diba und Comdirect jeweils 59,90, bei der Consorsbank 69,00. Ab dem 18.05.2018 betragen die Kosten bei der Diba maximal 69,90 €.

Orderentgelte für den Kauf von ETFs (keine Sparpläne)

Bei der Consorsbank können dauerhaft Derivate, Hebelprodukte und ETFs über Tradegate für 4,95 € gehandelt werden (Consorsbank Starpartner.)

Bei der Diba fallen für den Kauf von ETFs die o.g. Gebühren an.

Auch die Comdirect bietet günstigere Ordergebühren bei diversen ETFs, Zertifikaten und Optionsscheinen an. Sie ist hier die Order bereits für 3,90 € möglich.

Detailinformationen zu ETF- und Aktiensparplänen

Auch bei den Sparplan-Gebühren gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Bei allen Anbietern wird eine Gebühr in % der monatlichen Sparrate fällig. Diese beträgt bei der Diba 1,75% bei der Comdirect und der Consorsbank jeweils 1,5%. Für den Verkauf werden die oben dargestellten Gebühren fällig. Die monatliche Mindestanlagesumme beträgt bei der Diba 50,00 EUR und bei den anderen Anbietern 25,00 EUR.

Bei der Auswahl an ETF-Sparplänen gibt es ebenfalls gewaltige Unterschiede. Stehen bei der Diba „nur“ ca. 70 Sparpläne zur Verfügung, sind es bei den anderen Anbietern bereits über 200. Bei der Comdirect und der Consorsbank gibt es darüber hinaus auch viele kostenlose Sparpläne, bei denen die gerade genannten Gebühren entfallen. Achtung: Hierbei handelt es sich im Marketing-Aktionen in Zusammenarbeit mit den ETF-Anbietern wie comstage oder i-shares. Diese Sonderkonditionen werden laufend überprüft und müssen nicht ewig fortbestehen!

Sonderkonditionen für Neukunden

Für Neukunden gibt es oft zeitlich befristete Sonderkonditionen, die ich nachfolgend zusammengefasst habe:

Sonderkonditionen (für Neukunden)Diba*Comdirect Bank*Consorsbank*
Reduzierte Gebühren- bis zum 30.04.2018 handeln für 4,50 € je Order für die ersten 6 MonateHandeln für 3,90€ für 12 Monate (evtl. zzgl. Handelsplatzgebühr) und fremder Orderspesen- ab 3,95 Euro pro Trade: für Neukunden und für volle 12 Monate
- für Aufträge bis 20.000 Euro pro Trade und Teilausführung
- ab dem 13. Monat gelten die o.g. Konditionen
Aktivitätsprämiebis 30.04.2018: 75 € Prämie, wenn das Depot spätestens 6 Wochen nach Eröffnung ein Volumen von mind. 5.000 € aufweist (z.B. durch Depotwechsel)- Neukunden-Prämie: Einmalig 100 Euro bei Kontoeröffnung bis 23.4.2018

- zusätzlich 50 Euro Aktivitätsprämie ab 5.000 Euro Fondskauf oder -übertrag
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Zusammenfassung und Fazit:

  • Depot der ING DiBa* ab 18.05.2018 mit besseren Konditionen bei geringeren Einmalanlagen in Aktien (bis ca. 2.000 €), da ab diesem Zeitpunkt keine Grundgebühr mehr anfällt.
  • Depots der Comdirect und Consorsbank mit besseren Konditionen und größerer Auswahl im Bereich ETF-Sparpläne
  • Nur Comdirect* und Consorsbank* bieten kostenlose ETF-Sparpläne (Achtung: Aktionen können auch beendet werden).

Wer also tendenziell eher einzelne Aktien oder ETFs im Rahmen geringerer Beträge kauft, der sollte sich für die Diba* entscheiden. Die Umstellung der Konditionen der DiBa erfolgt per 18.05.2018. Wer eher auf Sparpläne setzt und hier Gebühren sparen möchte, der sollte sich für die Comdirect Bank* oder die Consorsbank* entscheiden! Wenn ihr sowohl in Sparpläne als auch mit kleineren Summen in Einzelaktien investieren wollt, könnt ihr auch einfach 2 Depots eröffnen.

Hier geht es direkt zur kostenlosen Depoteröffnung:

Kostenloses Comdirect Bank Depot*

Kostenloses Depot Consorsbank*

Kostenloses DiBa-Depot*

*Affiliatelink/Werbelink – Wenn du dein Depot über diesen Link eröffnest, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich dabei gar nichts. Hinweise zum Datenschutz findest du hier: Datenschutzerklärung

Das wichtigste Aktien-Buch für alle Langfrist-Investoren!

Wer sich die Grundlagen des Investierens in Aktien angeeignet hat, der sucht nach wertvollen Tipps uns Strategien von Profis. Aktien Bücher für fortgeschrittene Aktienanleger gibt es viele, aber nur wenige sind wirklich ihr Geld wert. Das wertvollste Aktien Buch für Fortgeschrittene ist nach meiner Meinung Common Stocks and Uncommon Profits von Philip A. Fisher.

Fisher war einer der bekanntesten Wertpapieranalysten und Vermögensverwalter in den USA. Auch die Investmentstrategie von Warren Buffett wurde maßgeblich durch Fishers Werk beeinflusst.

Dieses Aktien Buch war für mich mit Abstand das wichtigste Buch zum Thema langfristig und konservativ (!) Investieren. Legendär sind die 15 Fragen, die man sich zu jedem potenziellen Aktieninvestment stellen sollte. Nur, wenn man den überwiegenden Teil dieser Fragen positiv beantworten kann, kommt ein Kauf der Aktie in Frage.

Wer hier Formeln zur Aktienanalyse bzw. Aktienbewertung sucht, wird nicht fündig werden. Hier geht es überwiegend um qualitative Faktoren. Die hier vermittelten Denkweisen und Ansichten haben meine eigene Anlagestrategie maßgeblich beeinflusst, und zwar sehr positiv!

Common Stocks and Uncommon Profits hier bei amazon.de bestellen. Schaut Euch auf jeden Fall auch die vielen sehr positiven englischsprachigen Bewertungen dazu an.

Die ausführliche Buchbesprechnung als Youtube-Video:

IBM: Alter Dino oder spannende Investmentchance?

IBM (International Business Machines) ist mittlerweilse mehr als 100 Jahre alt. Als Technologieunternehmen musste sich der Konzern immer wieder an aktuelle Entwicklungen und Markttrends anpassen, um langfrisitig überleben zu können. Aber auch IBM selbst hat Trends gesetzt und die IT-Landschaft stark beeinflusst (Mainframes, Personalcomputer etc.).

Auch zurzeit befindet sich IBM wieder in einer Transformationsphase. Viele Hardwarebereiche wurden in den vergangenen Jahren verkauft (Notebooks, kleinere Server sowie die Chipfertigung). IBM fokussiert sich mehr und mehr auf aktuell schnell wachsende Marktbereiche wie Cloud, Analytics, Cognitive Computing, Mobile und Security.

Von der Börse wurde die Aktie in den letzten Jahren eher abgestraft. Ist dies gerechtfertigt? Im folgenden Video erläutere ich anhand eines interessanten Forbes-Artikels, was langfristig für die Aktie spricht. Anschließend analysiere ich die wesentlichen Zahlen und schaue mir die aktuelle Aktienbewertung an.

Wenn Dich die Geschichte von IBM und insbesondere der letzte erfolgreiche Turnaround Anfang der 90er Jahre interessiert, empfehle ich dir das Buch Who Says Elephants Can’t Dance?, geschrieben vom damaligen CEO Louis Gerstner. Wenn dich aktuelle Technologietrends wie z.B. Cognitive Computing und deren mögliche Auswirkungen auf unsere zukünftige Arbeitswelt interessieren, schaue dir mal The Second Machine Age: Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird an.

McDonald’s Aktie – warum ich sie liebe

Seit 2012 bin ich Aktionär von McDonald’s. Für mich stellt die Aktie ein ideales Langfrist-Investment dar. Das Geschäftsmodell von McDonald’s hat sich über Jahrzehnte bewährt und wird immer wieder an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Im nachfolgenden Video erkläre ich das Geschäftsmodell und warum ich davon überzeugt bin, dass die (in den letzten 3 bis 4 Jahren etwas schwächelnde) Wachstumsstory langfristig weiter geht. Wer mehr über die Geschichte von McDonald’s erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch Grinding It Out: The Making of Mcdonalds. Hier beschreibt der Gründer der McDonald’s Corporation, Ray Croc, wie er in Teils sehr mühevoller und harter Arbeit McDonald’s zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Aktuelle Börsenturbulenzen ein Grund zur Sorge?

Seit einigen Monaten geht es an allen wichtigen Börsen der Welt bergab, insbesondere in China. Sowohl Börsenneulinge als auch erfahrene Börsianer stellen sich die Frage, ob im Rahmen dieser Marktbewegungen Handlungsbedarf besteht. Sollte man etwa Aktien, die bereits gut gelaufen sind, jetzt verkaufen? Oder sollte man sogar Aktien, die in den letzten Monaten ordentlich unter die Räder gekommen sind, kaufen?

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